Über uns

Willkommen in der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin – Niederschöneweide. Wir sind eine kleine Gemeinde im Südosten  Berlins, schön gelegen, direkt am Ufer der Spree. Unser Stadtteil wächst, ändert und verjüngt sich. Wir sind offen für alle Menschen, die schon immer hier gewohnt haben oder neu hinzukommen und eine Kirchengemeinde suchen.

Kennen Sie unsere Kirche in der Britzer Straße? Von außen sieht sie eher aus wie eine Trutzburg, aber innen ist sie freundlich und hell. In der Friedenskirche finden Sie unser kleines Gemeindezentrum mit Büro und den Räumen für die Gruppen, die sich hier treffen. Ganz in der Nähe arbeitet unsere Kindertagesstätte „Sonnenstrahl“, in der 50 Kinder und deren Eltern ein- und ausgehen.

Über die Spree hinweg gibt es gute Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde Berlin – Oberschöneweide. Nicht nur der Kaisersteg, die vor gut zehn Jahren wieder eröffnete Spreebrücke, verbindet die beiden Gemeinden, sondern auch ein gemeinsam herausgegebener Gemeindebrief und Mitarbeitende, die diesseits und jenseits der Spree tätig sind.

Wir laden Sie herzlich zu unseren Gottesdiensten ein, die wir in der Friedenskirche oder in der Nachbarschaft oder in der Ökumene feiern. Wir freuen uns auf Sie!


Wichtiger Hinweis

Wir bieten sonntäglich Gottesdienste an. Sie finden in der Christuskirche Oberschöneweide, in der Friedenskirche Niederschöneweide oder in Kirchen unseres Pfarrsprengels statt. Die Termine finden Sie auf dieser Seite. Über mögliche Absagen von Gottesdiensten oder geplanten Gemeindeveranstaltungen informieren Sie sich an dieser Stelle.


Gottesdienste in Radio und TV April 2021

11. April, Quasimodogeniti
10 Uhr rbb KULTUR
Radiogottesdienst,
ev.-freikirchliche Gemeinde, Berlin – Charlottenburg (Friedenskirche)
mit Pastor Hendrik Kissel

18. April, Misericordias Domini
ARD 10.15 Uhr
Ökumenischer Fernsehgottesdienst „Trauern und Trösten“ für die Verstorbenen der Coronazeit
Kaiser – Wilhelm – Gedächtniskirche
mit Gen.-sup. Ulrike Trautwein, Bischof Georg Bätzing, Bischof Heinrich Bedford – Strohm

25. April, Jubilate
10 Uhr rbbKULTUR
Radiogottesdienst
Auenkirche Berlin
mit Pfarrerin Christina Westerhoff


Besondere Angebote

Das Team der Kinderkirche schreibt einen Blog mit Videos und Beiträgen auf der Website der Johannisthaler Gemeinde.

Andacht zum Monatsspruch
aus dem aktuellen Gemeindebrief

Nachrichten und Informationen aus unserem Kirchenkreis Lichtenberg – Oberspree: www.kklios.de

Offene Friedenskirche
dienstags von 10.00 – 12.00 Uhr
Ort der Stille und der Einkehr

Gottesdienste

Unsere Gottesdienste im April 2021

01. April 2021
Gründonnerstag
18:00 Uhr
gemeinsamer Gottesdienst mit Abendmahl Friedenskirche Niederschöneweide Pfn. Schwer
02. April 2021
Karfreitag
11:00 Uhr
gemeinsamer Gottesdienst mit Abendmahl Christuskirche Oberschöneweide Pf. i. R. Justus Schwer
04. April 2021
Ostersonntag
11:00 Uhr
gemeinsamer Gottesdienst Christuskirche Oberschöneweide Pfn. Schwer
05. April 2021
Ostermontag
11:00 Uhr
Osterandacht in der Region Bekenntniskirche Treptow Pf. Döhle
11. April 2021
Quasimodogeniti
09:30 Uhr
Predigtgottesdienst Friedenskirche Niederschöneweide Pfn. Schwer
18. April 2021
Misericordias Domini
11:00 Uhr
gemeinsamer Gottesdienst mit den Kindern der Kita Christuskirche Oberschöneweide Pfn. Schwer / Team
25. April 2021
Jubilate
09:30 Uhr
Predigtgottesdienst Friedenskirche Niederschöneweide Fr. Dr. Noak

Kindergottesdienste mit den Kindern der Kita:

Niederschöneweide:
20. April und 18. Mai, jeweils um 09:30 Uhr
Oberschöneweide: 01. April

Unsere Gottesdienste im Mai 2021

02. Mai 2021
Kantate
11:00 Uhr

Regionalgottesdienst mit Kindergottesdienst Friedenskirche Niederschöneweide Pfn. Schwer /
Kantor Fehlandt

09. Mai 2021
Rogate
10:00 Uhr

Regionalgottesdienst,
Vorstellung der Konfirmandinnen und Konfirmanden
Bekenntniskirche Treptow Pf. i. R Scheel /
Gem.-päd. Endter
12. Mai 2021
Christi Himmelfahrt
10:00 Uhr
Freiluftgottesdienst Kirchgarten Johannisthal Pfn. Roeber
16. Mai 2021
Exaudi
09:30 Uhr
Predigtgottesdienst mit Abendmahl Friedenskirche Niederschöneweide Pfn. Schwer
23. Mai 2021
Pfingstsonntag
11:00 Uhr
Regionale Konfirmation Kirche zum Vaterhaus,
Baumschulenweg
Pf. i. R Scheel /
Gem.-päd. Endter
24. Mai 2021
Pfingstmontag
09:30 Uhr
Predigtgottesdienst Friedenskirche Niederschöneweide Pfn. Schwer
30. Mai 2021
Trinitatis
09:30 Uhr
Predigtgottesdienst Friedenskirche Niederschöneweide Stefan Hoffmann
06. Juni 2021
1. So. n. Trinitatis
14:30 Uhr
Gottesdienst zum Gemeindefest Friedenskirche Niederschöneweide Pfn. Schwer / Gem.-päd. Endter / Gem.-päd. Steude

Gemeindebrief


Der Gemeindebrief für Nieder- und Oberschöneweide in einer gemeinsamen Ausgabe. ( Zum Betrachten des Briefes benötigen Sie möglicherweise einen pdf-reader ) .

2021
Der aktuelle Gemeindebrief für April und Mai
Februar und März


2020
Dezember ’20 und Januar ’21
September, Oktober und November
Juni, Juli und August
April und Mai
Februar und März


Monatsspruch April: Christus ist Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene der ganzen Schöpfung (Kol 1, 15)

Liebe Leserinnen und Leser,
der Anfang eines Christusliedes liegt uns hier vor. Es sind Worte, mit denen frühe Christen in Gottesdiensten ihren Glauben bekannten und sich gestärkt haben. So wie wir es heute auch tun, wenn wir aufstehen und gemeinsam immer wieder an jedem Sonntag neu, das Bekenntnis unseres Glaubens sprechen. Solche Bekenntnisse klingen oft formelhaft, gleichzeitig aber geben sie Raum für eigene Gedanken und Bilder.

Unser altes Christuslied, das wir bedenken wollen, gibt in seinem ersten Vers Antwort auf die Frage: Wie kann ich von Gott erfahren, wie kann ich sein Wesen, seine Größe, sein Anderssein, wie kann ich sein Geheimnis erfahren? In Christus, hören wir, in Christus begegnet mir der unsichtbare Gott. In Christus kommt Gott zu uns und spricht zu uns, in ihm kommt das Ewige in unsere Zeit. Mit ihm nimmt Gott Wohnung unter uns. So sagt es das Johannesevangelium.

In diesem Menschen erkennen wir Gott, in ihm erkennen wir, dass Liebe das Wesen unseres Gottes ist. Bedingungslose, sich hingebende Liebe. Erinnern wir uns daran, wie Jesus unterwegs war und von seinem himmlischen Vater erzählt, wie er Menschen gerufen hat, seinen Weg mitzugehen, wie er jeden ernst nahm, Frauen achtete, Schuldige und Ausgestoßene in die Mitte geholt hat, wie er konsequent an der Seite der Leidenden blieb. Trost und Nähe sind seine Zeichen. So viele Menschen haben in diesem Christus Wegweisung und neue Kraft gefunden.

Eine Frau legt mir ein kleines Holzkreuz in die Hand und erzählt, dass ihre Großmutter und später die Mutter mit diesem Kreuz gelebt hätten, auch damit gestorben seien. Ihre Zuversicht hätte sie sich für eigene Krisenzeiten immer gewünscht. Eine Lebensgeschichte, die mitschwingt, wenn wir unseren Glauben mit alten, geformten Sätzen bekennen.

In Christus erfahren wir, wie Gott, unser himmlischer Vater auf uns Menschen sieht und was er mit uns vorhat, im Leben und im Tod. Das ist ein Glaubenssatz, der durch die Ostergeschichten lebendig wird: Wie Jesus als Erster herausgerufen wird aus Not und Tod, so soll es auch für uns sein. Schon jetzt, auch heute und ganz besonders in diesen Zeiten.

Das Licht von Ostern leuchtet und will uns ermutigen. „Der schöne Ostertag! Ihr Menschen kommt ins Helle!“ ( EG 117). So singen und bekennen wir mit einem neuen Christuslied. Lassen wir uns rufen und aufrichten und schauen wir, wo überall es schon hell geworden ist. Gesegnete Ostertage wünscht Ihnen,
Ihre Annette Schwer.


Unsere Gemeindebriefe aus den Vorjahren

2019
Dezember ’19 und Januar ’20
Oktober und November
August und September
Juni und Juli
April und Mai
Februar und März

2018
Dezember ’18 und Januar ’19
Oktober und November
August und September
Juni und Juli
April und Mai
Februar und März

2017
Dezember ’17 und Januar ’18
Oktober und November
August und September
Juni und Juli
April und Mai
Februar und März

2016
Dezember ’16 und Januar ’17

Geschichte und Architektur


Im Jahr 1908 wurde die Kirchengemeinde Niederschöneweide selbständig, löste sich von der Köpenicker Stadtkirchengemeinde und bot nun Gottesdienste und Veranstaltungen im eigenen Stadtteil an. Eine Kirche, in der das Gemeindeleben hätte stattfinden können, gab es zunächst nicht. Erst nachdem die Aula der ehemaligen Gemeindeschule in der Schnellerstraße als Versammlungsort für die wachsende Gemeinde nicht mehr ausreichte, wurde 1925 ein Kirchbauverein gegründet. Den ausgelobten Wettbewerb gewannen die Architekten Fritz Schupp (Berlin) und Martin Kremmer (Essen). Am 11. November 1928 erfolgte die Grundsteinlegung und auf den Tag genau 19 Monate später, am 11. Mai 1930 konnte die Friedenskirche mit einem Festgottesdienst eingeweiht werden. Entstanden war eines der ersten Berliner Kirchengebäude moderner Architektur im Stil der Neuen Sachlichkeit. Der Entwurf der Architekten Schupp und Kremmer knüpfte in neuer Formensprache an alte märkische Kirchbautraditionen an. Die geplante Erweiterung des Gebäudes um Pfarrhaus, Küsterwohnung und zweistöckiges Gemeindehaus konnte nicht realisiert werden, da die nötigen Mittel fehlten. Den 26 Meter hohen monumentalen Turm, stadtbildprägendes Wahrzeichen von Niederschöneweide, wie das Kirchenschiff aus dunklen Klinkern gemauert und mit Schiefersteinen gedeckt, zieren zwei Uhren des Schöneweider Uhrmachers Buntzel. Das Geläut besteht aus drei Glocken, 1929 in Apolda gefertigt, von denen die größte 2.700 kg wiegt. Im März 1944 brannten nach einem Kurzschluß in der Orgel das Dach der Friedenskirche, die Emporen und die Orgel selbst vollständig aus. Die erheblich beschädigte Kirche wurde von 1951 – 1952 wieder aufgebaut. Architekt Herbert Erbs gab dem Kirchenschiff die alte Raumgestalt zurück. Im hinteren Teil wurde 1983 eine Winterkirche errichtet.

Der Altaraufsatz, 1930 vom Berliner Bildhauer August Rhades aus Kalkstein gearbeitet, ist in den Formen der Neuen Sachlichkeit gehalten. Im mittleren Relief wird die Auferstehung Jesu dargestellt, auf den beiden äußeren Feldern die Anbetung des Christuskindes und die Ausgießung des Heiligen Geistes. Der Bildhauer schuf ebenso Kanzel und Taufstein der Friedenskirche. Die zweimanualige Orgel der Firma Sauer aus Frankfurt/ Oder konnte der Gemeinde am 22.12.1957 zur Nutzung übergeben werden.