Über uns

Willkommen in der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin – Niederschöneweide. Wir sind eine kleine Gemeinde im Südosten  Berlins, schön gelegen, direkt am Ufer der Spree. Unser Stadtteil wächst, ändert und verjüngt sich. Wir sind offen für alle Menschen, die schon immer hier gewohnt haben oder neu hinzukommen und eine Kirchengemeinde suchen.

Kennen Sie unsere Kirche in der Britzer Straße? Von außen sieht sie eher aus wie eine Trutzburg, aber innen ist sie freundlich und hell. In der Friedenskirche finden Sie unser kleines Gemeindezentrum mit Büro und den Räumen für die Gruppen, die sich hier treffen. Ganz in der Nähe arbeitet unsere Kindertagesstätte „Sonnenstrahl“, in der 50 Kinder und deren Eltern ein- und ausgehen.

Über die Spree hinweg gibt es gute Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde Berlin – Oberschöneweide. Nicht nur der Kaisersteg, die vor gut zehn Jahren wieder eröffnete Spreebrücke, verbindet die beiden Gemeinden, sondern auch ein gemeinsam herausgegebener Gemeindebrief und Mitarbeitende, die diesseits und jenseits der Spree tätig sind.

Wir laden Sie herzlich zu unseren Gottesdiensten ein, die wir in der Friedenskirche oder in der Nachbarschaft oder in der Ökumene feiern. Wir freuen uns auf Sie!


Wichtiger Hinweis

Wir bieten sonntäglich Gottesdienste an. Sie finden in der Christuskirche Oberschöneweide, in der Friedenskirche Niederschöneweide oder in Kirchen unseres Pfarrsprengels statt. Die Termine finden Sie auf dieser Seite. Über mögliche Absagen von Gottesdiensten oder geplanten Gemeindeveranstaltungen informieren Sie sich an dieser Stelle.


Besondere Angebote

Das Team der Kinderkirche schreibt einen Blog mit Videos und Beiträgen auf der Website der Johannisthaler Gemeinde.

Andacht zum Monatsspruch
aus dem aktuellen Gemeindebrief

Nachrichten und Informationen aus unserem Kirchenkreis Lichtenberg – Oberspree: www.kklios.de

Offene Friedenskirche
dienstags von 10.00 – 12.00 Uhr
Ort der Stille und der Einkehr

Gottesdienste

Unsere Gottesdienste im August 2021

01. August 2021
9
. So. n. Trinitatis
11:00 Uhr
gemeinsamer Gottesdienst Christuskirche Oberschöneweide H. Böttcher
08. August 2021
10
. So. n. Trinitatis
10:00 Uhr
gemeinsamer Gottesdienst zur Vorstellung von
Pf. Jabs,
mit Kindergottesdienst
Friedenskirche Niederschöneweide Pf. Jabs
15. August 2021
11. So. n.
Trinitatis
09:30 Uhr
Predigtgottesdienst mit Segnung der
Schulkinder
Friedenskirche Niederschöneweide Pfn. Schwer/
Kita
Team
22. August 2021
12
. So. n. Trinitatis
11:00 Uhr
gemeinsamer Gottesdienst Christuskirche Oberschöneweide H. Böttcher
29. August 2021
13. So. n.
Trinitatis
14:00 Uhr
gemeinsamer Gottesdienst mit Verabschiedung
von Pfn. Schwer und Kindergottesdienst
Christuskirche Oberschöneweide Sup. Furian / Pfn. Schwer

Gottesdienste im Pflegeheim Katharinenhof (Bruno-Bürgel-Weg 1-5):
Am 19. August, um 16:00 Uhr

Hausgottesdienste in St. Konrad (Antoniuskirchstraße 3):

Am 26. August und 30. September, jeweils um 16:00 Uhr im Raum Miteinander


Kindergottesdienste mit den Kindern der Kita:
Niederschöneweide: 19. August und 16. September,
jeweils um 09:30 Uhr in der Kirche
Oberschöneweide: 14. September, um 09:30 Uhr in der Taufkapelle


Unsere Gottesdienste im September 2021

05. September 2021
14. S
o. n. Trinitatis
09:30 Uhr

Predigtgottesdienst Friedenskirche Niederschöneweide H. Hoffmann

12. September 2021
15. So. n. Trinitatis

11:00 Uhr

Jugendgottesdienst des Kirchenkreises
mit Einführung von Herrn Böhme
Christuskirche Oberschöneweide Gem.Päd. Endter /
H. Böhme
18. September 2021
10:00 Uhr
Regionale Konfirmation Kirche Baumschulenweg Pfn. Pfeiffer /
Gem.Päd. Endter
19. September 2021
16. So. n. Trinitatis

11:00 Uhr
Erntedankfest mit den Kindern der Kita Christuskirche Oberschöneweide Pfn. Pfeiffer /
Kita
Team
26. September 2021
17. So. n.
Trinitatis
09:30 Uhr
Predigtgottesdienst Friedenskirche Niederschöneweide Fr. Dr. Noak
03. Oktober 2021
18. So. n. Trinitatis

14:00 Uhr
gemeinsamer Gottesdienst
zur Einführung v. Pf. Jabs

mit Kindergottesdienst
Christuskirche Oberschöneweide Sup. Furian /
Pf. Jabs


#wer ́s glaubt…
…wird anders handeln, lieben, hoffen und mehr Selbstvertrauen haben!
Wenn andere an uns glauben, dann bekommen wir ungeahnte Kräfte. Dass Gott uns mit Namen kennt und an das Gute in uns glaubt – das wollen wir mit Euch gemeinsam
erleben. Wir geben Freiraum und neue Methoden, nehmen Euch ernst und sind jedes
Mal überwältigt von den Ergebnissen.
Wir laden Euch zu einem Erlebnis-Gottesdienst in die Christuskirche nach Oberschö-
neweide ein. Am Sonntag, 12. September, könnt Ihr um 11:00 Uhr den Vers (Mk 9,24)
aus dem Markusevangelium auseinandernehmen und ausprobieren wie er sich anfühlt.


Im Namen des Teams

Kreisjugendreferent Friedrich Böhme

Gemeindebrief


Der Gemeindebrief für Nieder- und Oberschöneweide in einer gemeinsamen Ausgabe. ( Zum Betrachten des Briefes benötigen Sie möglicherweise einen pdf-reader ) .

2021
Der aktuelle Gemeindebrief für August und September
Juni und Juli
April und Mai
Februar und März

2020
Dezember ’20 und Januar ’21
September, Oktober und November
Juni, Juli und August
April und Mai
Februar und März


Monatsspruch September: Ihr sät viel und bringt wenig ein; ihr esst und werdet doch nicht satt; ihr trinkt und bleibt doch durstig; ihr kleidet euch und keinem wird warm; und wer Geld verdient, der legt´s in einen löchrigen Beutel. (Hag 1,6)

Liebe Leserinnen und Leser,
jahrzehntelang hatten die Judäer aus dieser Hoffnung gelebt, dass sie einmal in ihre Stadt Jerusalem zurückkehren und den Tempel wieder errichten würden. So hatten sie die Zeit des Exils überlebt und sich ihren Glauben bewahrt. Und nun, tatsächlich freigekommen und in der alten Heimat zurück, fingen sie an, Häuser und Straßen zu bauen. Es gab viel zu tun. Der Tempel, einmal die Mitte der Stadt und ihres Lebens, war nicht mehr so wichtig, geriet wohl mehr und mehr in Vergessenheit. Der Elan des Anfangs, ihn in alter Schönheit wiederherzustellen, war ihnen abhandengekommen. Viele zogen sich ins Private zurück und füllten damit ihr Leben.

In diese Situation hinein spricht der Prophet Haggai und findet harsche Worte: Euer Leben ist nicht mehr in Ordnung, ist nicht mehr stimmig. Was ihr auch anfangt, es findet kein gutes Ende. Seht doch, wie ihr lebt. Wer die Mitte aus den Augen verliert, hat für das andere auch kein Maß.

Darum geht es in unserem Bibelwort, um Mitte und Maß. Der Prophet sagt: Wo die Mitte verloren geht, ist auch der Alltag des Lebens nicht mehr stimmig. Das Fundament muss fest sein und tragen. Für Haggai und für die Menschen seines Volkes war der Tempel die Mitte. An diesen Ort hatten sie sich gebunden. Hier war der Ort der Gottesnähe, hier wurden Gottesdienste gefeiert, wurde geopfert und gebetet.

In der Bergpredigt Jesus‘ hören wir ein Wort, das ebenso von Mitte und Maß unseres Glaubens spricht: „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.“ (Mt 6,33) Die Mitte ist die Beziehung zu Gott. Hier liegt die Verbindung zwischen Jesu Wort und dem alten Prophetentext.

Das Leben im Gottesreich hat den Vorrang und soll unsere Mitte sein. Gemeint ist hier so etwas wie ein Raum, in den man eintreten kann. Es ist eine andere Welt, Gottes Welt, eine Welt der Barmherzigkeit, des Friedens und der Versöhnung. In ihr finden Menschen das Maß, vielleicht auch ein neues Maß, hier finden sie Orientierung und Klarheit.

„So wird euch das alles zufallen.“ Alles andere wird sich schon finden, wenn die Mitte stimmt. Seht die Vögel des Himmels und die Lilien auf dem Feld, sagt Jesus. Wer auf sie schaut, kann Leichtigkeit und Gelassenheit für alles andere lernen. Sie machen es uns vor, wie es sein kann, sich alles zufallen zu lassen.

Herzliche Grüße von Annette Schwer.


Unsere Gemeindebriefe aus den Vorjahren

2019
Dezember ’19 und Januar ’20
Oktober und November
August und September
Juni und Juli
April und Mai
Februar und März

2018
Dezember ’18 und Januar ’19
Oktober und November
August und September
Juni und Juli
April und Mai
Februar und März

2017
Dezember ’17 und Januar ’18
Oktober und November
August und September
Juni und Juli
April und Mai
Februar und März

2016
Dezember ’16 und Januar ’17

Geschichte und Architektur


Im Jahr 1908 wurde die Kirchengemeinde Niederschöneweide selbständig, löste sich von der Köpenicker Stadtkirchengemeinde und bot nun Gottesdienste und Veranstaltungen im eigenen Stadtteil an. Eine Kirche, in der das Gemeindeleben hätte stattfinden können, gab es zunächst nicht. Erst nachdem die Aula der ehemaligen Gemeindeschule in der Schnellerstraße als Versammlungsort für die wachsende Gemeinde nicht mehr ausreichte, wurde 1925 ein Kirchbauverein gegründet. Den ausgelobten Wettbewerb gewannen die Architekten Fritz Schupp (Berlin) und Martin Kremmer (Essen). Am 11. November 1928 erfolgte die Grundsteinlegung und auf den Tag genau 19 Monate später, am 11. Mai 1930 konnte die Friedenskirche mit einem Festgottesdienst eingeweiht werden. Entstanden war eines der ersten Berliner Kirchengebäude moderner Architektur im Stil der Neuen Sachlichkeit. Der Entwurf der Architekten Schupp und Kremmer knüpfte in neuer Formensprache an alte märkische Kirchbautraditionen an. Die geplante Erweiterung des Gebäudes um Pfarrhaus, Küsterwohnung und zweistöckiges Gemeindehaus konnte nicht realisiert werden, da die nötigen Mittel fehlten. Den 26 Meter hohen monumentalen Turm, stadtbildprägendes Wahrzeichen von Niederschöneweide, wie das Kirchenschiff aus dunklen Klinkern gemauert und mit Schiefersteinen gedeckt, zieren zwei Uhren des Schöneweider Uhrmachers Buntzel. Das Geläut besteht aus drei Glocken, 1929 in Apolda gefertigt, von denen die größte 2.700 kg wiegt. Im März 1944 brannten nach einem Kurzschluß in der Orgel das Dach der Friedenskirche, die Emporen und die Orgel selbst vollständig aus. Die erheblich beschädigte Kirche wurde von 1951 – 1952 wieder aufgebaut. Architekt Herbert Erbs gab dem Kirchenschiff die alte Raumgestalt zurück. Im hinteren Teil wurde 1983 eine Winterkirche errichtet.

Der Altaraufsatz, 1930 vom Berliner Bildhauer August Rhades aus Kalkstein gearbeitet, ist in den Formen der Neuen Sachlichkeit gehalten. Im mittleren Relief wird die Auferstehung Jesu dargestellt, auf den beiden äußeren Feldern die Anbetung des Christuskindes und die Ausgießung des Heiligen Geistes. Der Bildhauer schuf ebenso Kanzel und Taufstein der Friedenskirche. Die zweimanualige Orgel der Firma Sauer aus Frankfurt/ Oder konnte der Gemeinde am 22.12.1957 zur Nutzung übergeben werden.