Über uns

Willkommen in der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin – Niederschöneweide. Wir sind eine kleine Gemeinde im Südosten  Berlins, schön gelegen, direkt am Ufer der Spree. Unser Stadtteil wächst, ändert und verjüngt sich. Wir sind offen für alle Menschen, die schon immer hier gewohnt haben oder neu hinzukommen und eine Kirchengemeinde suchen.

Kennen Sie unsere Kirche in der Britzer Straße? Von außen sieht sie eher aus wie eine Trutzburg, aber innen ist sie freundlich und hell. In der Friedenskirche finden Sie unser kleines Gemeindezentrum mit Büro und den Räumen für die Gruppen, die sich hier treffen. Ganz in der Nähe arbeitet unsere Kindertagesstätte „Sonnenstrahl“, in der 50 Kinder und deren Eltern ein- und ausgehen.

Über die Spree hinweg gibt es gute Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde Berlin – Oberschöneweide. Nicht nur der Kaisersteg, die vor gut zehn Jahren wieder eröffnete Spreebrücke, verbindet die beiden Gemeinden, sondern auch ein gemeinsam herausgegebener Gemeindebrief und Mitarbeitende, die diesseits und jenseits der Spree tätig sind.

Wir laden Sie herzlich zu unseren Gottesdiensten ein, die wir in der Friedenskirche oder in der Nachbarschaft oder in der Ökumene feiern. Wir freuen uns auf Sie!


Wichtiger Hinweis

Liebe Besucherinnen und Besucher,

Wir freuen uns sehr, dass wir wieder miteinander Gottesdienste feiern dürfen.

Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern, sind wir an bestimmte Vorgaben gebunden. Bitte beachten Sie daher beim Gottesdienstbesuch die geltenden Abstandsregeln, folgen Sie den bekannten Hygieneempfehlungen und bedecken Sie in den Gottesdiensträumen Mund und Nase.

Sobald unsere üblichen Gemeindeveranstaltungen und Konzerte wieder stattfinden können, informieren wir Sie über unsere Schaukästen, den Gemeindebrief oder unsere Internetseiten.

Unser Gemeindebüro ist zu den bekannten Zeiten geöffnet und per Telefon oder per Email erreichbar. In der Offenen Kirche, die wir samstags anbieten, treffen Sie auf Menschen, die Zeit haben und für ein Gespräch zur Verfügung stehen.

Bleiben Sie behütet und gesund! Ihre Kirchengemeinde ist für Sie da!


Besondere Angebote
Das Team der Kinderkirche schreibt einen Blog mit Videos und Beiträgen auf der Website der Johannistahler Gemeinde.
Andacht zum Monatsspruch aus dem aktuellen Gemeindebrief

Offene Friedenskirche
samstags von 15.00 – 18.00 Uhr
Ort der Stille und der Einkehr

Gottesdienste

Mai 2020

Unsere Gottesdienste im Juni 2020

01. Juni 2020
09:30 Uhr
Pfingstmontag
Gemeinsamer Gottesdienst
Friedenskirche Niederschöneweide Pfn. Schwer
07. Juni 2020
11:00 Uhr
Trinitatis
Gemeinsamer Gottesdienst Christuskirche Oberschöneweide H. Böttcher
14. Juni 2020
09:30 Uhr
1. So. n. Trinitatis
Predigtgottesdienst Friedenskirche Niederschöneweide Pfn. Schwer
21. Juni 2020
10:00 Uhr
2. So. n. Trinitatis
Gemeinsamer Gottesdienst mit Konfirmandinnen und Konfirmanden Kirche Baumschulenweg Gem.-Päd. Endter
21. Juni 2020
10:00 Uhr
2. So. n. Trinitatis
Predigtgottesdienst Kirche Johannisthal Pfn. Wilcke
28. Juni 2020
09:30 Uhr
3. So. n. Trinitatis
Predigtgottesdienst Friedenskirche Niederschöneweide Pfn. Schwer

Juli 2020

05. Juli 2020
09:30 Uhr
4. So. n. Trinitatis
Predigtgottesdienst Friedenskirche Niederschöneweide Pfn. Schwer
12. Juli 2020
09:30 Uhr
5. So. n. Trinitatis
Predigtgottesdienst Friedenskirche Niederschöneweide Fr. Dr. Noak
19. Juli 2020
11:00 Uhr
6. So. n. Trinitatis
Gemeinsamer Gottesdienst Christuskirche Oberschöneweide H. Böttcher
26. Juli 2020
09:30 Uhr
7. So. n. Trinitatis
Predigtgottesdienst Friedenskirche Niederschöneweide H. Hoffmann

August 2020

02. August 2020
09:30 Uhr
8. So. n. Trinitatis
Predigtgottesdienst Friedenskirche Niederschöneweide Fr. Dr. Noak
09. August 2020
09:30 Uhr
9. So. n. Trinitatis
Predigtgottesdienst Friedenskirche Niederschöneweide Pfn. Schwer
16. August 2020
14:30 Uhr
10. So. n. Trinitatis
Gemeinsamer Gottesdienst mit Segnung der Vorschulkinder der Kita Sonnenstrahl Friedenskirche Niederschöneweide Kita-Team /
Gem.-Päd. Endter /
Pfn. Schwer
23. August 2020
09:30 Uhr
11. So. n. Trinitatis
Predigtgottesdienst Friedenskirche Niederschöneweide Pfn. Schwer
30. August 2020
11:00 Uhr
12. So. n. Trinitatis
Gemeinsamer Gottesdienst Christuskirche Oberschöneweide H. Böttcher

Gemeindebrief


Der Gemeindebrief für Nieder- und Oberschöneweide in einer gemeinsamen Ausgabe. ( Zum Betrachten des Briefes benötigen Sie möglicherweise einen pdf-reader ) .

2020
Der aktuelle Gemeindebrief für Juni, Juli und August
April und Mai
Februar und März


Monatsspruch Juli: Der Engel des HERRN rührte Elia an und sprach: Steh auf und iss! Denn du hast einen weiten Weg vor dir.
(1. Könige 19,7)

Liebe Leserinnen und Leser,
unser Andachtsspruch ist Teil einer großen Prophetengeschichte. Alles hatte Elia versucht, um seinem Auftrag gerecht zu werden. Sein Credo war das 1. Gebot, dafür kämpfte er: Ich bin der Herr dein Gott, du sollst nicht andere Götter haben neben mir. Unter König Ahab und Königin Isebel hatte dieses Gebot in Israel immer weniger Bestand und Bedeutung. Fremde Götter wurden verehrt. Baal war es, den sie nun anbeteten, einen Fruchtbarkeitsgott, der machte dem Gott Israels Konkurrenz, dem Gott, der sein Volk durch die Wüste geführt und es bewahrt hatte auf allen Wegen. Auf dem Berg Karmel nun kommt es zur großen Machtdemonstration. Unerbittlich hatte Elia die Baalspropheten in ihrer Unwirksamkeit bloßgestellt, verhöhnt und in den Tod geschickt und damit auch ihre Königin aufs Tiefste gekränkt.
Dieser Eifer, mit dem Elia für seinen Gott gestritten hat, droht ihm nun selbst zum Verhängnis zu werden. Isebel kündigt ihm für den folgenden Tag seinen gewaltsamen
Tod an.
Elia flieht hinab in die Wüste, um dort, völlig niedergeschlagen, Gott selbst um seinen Tod zu bitten. Lebensmüde ist er, legt sich unter den Wacholder, besser den Ginsterstrauch, sorgt sich nicht darum, daß die Wüstensonne ihn im Schlaf verbrennen könnte. Doch hier nun in aller Hoffnungslosigkeit, hier nun bahnt sich eine Wende für sein Leben an.
Sein Gebet ist zunächst Ausdruck tiefer Verzweiflung aber auch der Selbsterkenntnis. Nicht besser als die Väter zu sein – als hätte er all das, was er sich vorgenommen hatte, nicht geschafft. Er hat versagt. Hat nicht genügt. Elia hat abgeschlossen mit seinem Leben.
In dieser Einöde aber erreicht den Schlafenden ein Bote aus der anderen Welt.
Keiner mit dem man hätte rechnen, keiner auf den man hätte hoffen können. Plötzlich aber ist er da. Steh auf und iss! Sagt der Engel. Zweimal ergeht dieser Ruf an ihn: Steh auf und iss, denn du hast einen weiten Weg vor dir.
Und Elia wandert 40 Tage und 40 Nächte bis zum Gottesberg auf dem Sinai und findet in einer Höhle Unterschlupf für die Nacht. Und ein Sturm fegte über den Berg und ein Erdbeben rüttelte an ihm und danach kam ein großes Feuer. Hier in diesem Versteck versteht er seinen Gott noch einmal neu und anders. Denn nach dem Feuer kam ein stilles sanftes Sausen und eine leiser Stimme fragt ihn: Was machst du hier, Elia? Es ist die Frage der er nicht ausweichen kann, die ihn so weit geführt hat. Vor der er weggelaufen ist: Was machst du hier, Elia? Das kann auch hießen: Ich brauche dich anderswo, du bist hier fehl am Platze, du hast hier nichts zu suchen, das hier ist nicht dein Platz! Und Elia ist sich ganz sicher: Im stillen, sanften Sausen ist Gott selbst an seiner Seite gewesen. Seine Stimme hat er gehört und seinen Ruf.
Was diese Weggeschichte uns heute sagen will? Vielleicht das eine: Dass auch an den langen Wegen Stärkungen warten, manchmal überraschend und völlig unerwartet wie unter dem Ginster. Und das andere: Gott blieb dabei, er kommt nicht gewaltsam, er kommt nicht im Wind, nicht im Beben und nicht im Feuer: nein, er kommt im stillen sanften Sausen, so zeigt er sich seinen Menschen. So will er uns bewegen und zum Guten führen, vielleicht sogar unmerklich, aber doch immer wieder, ruft er uns und beauftragt er uns, seine Wege zu gehen.

Herzliche Grüße von Annette Schwer


Unsere Gemeindebriefe aus den Vorjahren

2019
Dezember ’19 und Januar ’20
Oktober und November
August und September
Juni und Juli
April und Mai
Februar und März

2018
Dezember ’18 und Januar ’19
Oktober und November
August und September
Juni und Juli
April und Mai
Februar und März

2017
Dezember ’17 und Januar ’18
Oktober und November
August und September
Juni und Juli
April und Mai
Februar und März

2016
Dezember ’16 und Januar ’17

Geschichte und Architektur


Im Jahr 1908 wurde die Kirchengemeinde Niederschöneweide selbständig, löste sich von der Köpenicker Stadtkirchengemeinde und bot nun Gottesdienste und Veranstaltungen im eigenen Stadtteil an. Eine Kirche, in der das Gemeindeleben hätte stattfinden können, gab es zunächst nicht. Erst nachdem die Aula der ehemaligen Gemeindeschule in der Schnellerstraße als Versammlungsort für die wachsende Gemeinde nicht mehr ausreichte, wurde 1925 ein Kirchbauverein gegründet. Den ausgelobten Wettbewerb gewannen die Architekten Fritz Schupp (Berlin) und Martin Kremmer (Essen). Am 11. November 1928 erfolgte die Grundsteinlegung und auf den Tag genau 19 Monate später, am 11. Mai 1930 konnte die Friedenskirche mit einem Festgottesdienst eingeweiht werden. Entstanden war eines der ersten Berliner Kirchengebäude moderner Architektur im Stil der Neuen Sachlichkeit. Der Entwurf der Architekten Schupp und Kremmer knüpfte in neuer Formensprache an alte märkische Kirchbautraditionen an. Die geplante Erweiterung des Gebäudes um Pfarrhaus, Küsterwohnung und zweistöckiges Gemeindehaus konnte nicht realisiert werden, da die nötigen Mittel fehlten. Den 26 Meter hohen monumentalen Turm, stadtbildprägendes Wahrzeichen von Niederschöneweide, wie das Kirchenschiff aus dunklen Klinkern gemauert und mit Schiefersteinen gedeckt, zieren zwei Uhren des Schöneweider Uhrmachers Buntzel. Das Geläut besteht aus drei Glocken, 1929 in Apolda gefertigt, von denen die größte 2.700 kg wiegt. Im März 1944 brannten nach einem Kurzschluß in der Orgel das Dach der Friedenskirche, die Emporen und die Orgel selbst vollständig aus. Die erheblich beschädigte Kirche wurde von 1951 – 1952 wieder aufgebaut. Architekt Herbert Erbs gab dem Kirchenschiff die alte Raumgestalt zurück. Im hinteren Teil wurde 1983 eine Winterkirche errichtet.

Der Altaraufsatz, 1930 vom Berliner Bildhauer August Rhades aus Kalkstein gearbeitet, ist in den Formen der Neuen Sachlichkeit gehalten. Im mittleren Relief wird die Auferstehung Jesu dargestellt, auf den beiden äußeren Feldern die Anbetung des Christuskindes und die Ausgießung des Heiligen Geistes. Der Bildhauer schuf ebenso Kanzel und Taufstein der Friedenskirche. Die zweimanualige Orgel der Firma Sauer aus Frankfurt/ Oder konnte der Gemeinde am 22.12.1957 zur Nutzung übergeben werden.