Über uns

Willkommen in der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin – Niederschöneweide. Wir sind eine kleine Gemeinde im Südosten  Berlins, schön gelegen, direkt am Ufer der Spree. Unser Stadtteil wächst, ändert und verjüngt sich. Wir sind offen für alle Menschen, die schon immer hier gewohnt haben oder neu hinzukommen und eine Kirchengemeinde suchen.

Kennen Sie unsere Kirche in der Britzer Straße? Von außen sieht sie eher aus wie eine Trutzburg, aber innen ist sie freundlich und hell. In der Friedenskirche finden Sie unser kleines Gemeindezentrum mit Büro und den Räumen für die Gruppen, die sich hier treffen. Ganz in der Nähe arbeitet unsere Kindertagesstätte „Sonnenstrahl“, in der 50 Kinder und deren Eltern ein- und ausgehen.

Über die Spree hinweg gibt es gute Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde Berlin – Oberschöneweide. Nicht nur der Kaisersteg, die vor gut zehn Jahren wieder eröffnete Spreebrücke, verbindet die beiden Gemeinden, sondern auch ein gemeinsam herausgegebener Gemeindebrief und Mitarbeitende, die diesseits und jenseits der Spree tätig sind.

Wir laden Sie herzlich zu unseren Gottesdiensten ein, die wir in der Friedenskirche oder in der Nachbarschaft oder in der Ökumene feiern. Wir freuen uns auf Sie!


Gemeindeausflug am 05.07.26

Abfahrt 8:00 Uhr Christuskirche
Firlstraße 16, 12459 Berlin und
8:15 Uhr Friedenskirche, Britzer Straße 1-3, 12439 Berlin,
Fahrt zum Gottesdienst in der Dorfkirche Canin
10:00 Uhr Gottesdienst,
12:00 Uhr Essen im Spargel- und Heidelbeerhof Klaistow,
14:30 Uhr Besichtigung im Kloster Lehnin.

Den Abschluss des Tages bildet um 16 Uhr ein Konzert in der Klosterkirche Lehnin mit der deutschen Erstaufführung der gemeinsamen Auftragskomposition „Polyverse Echoes“.
Das Werk wird von dem im Rahmen des Projekts entstandenen multinationalen Chor zur Aufführung gebracht und spiegelt den interkulturellen und interreligiösen Geist des Projekts wider: von sakraler in der katholischen Tradition verwurzelter Musik, über traditionelle sephardische Chorlieder und Psalmen bis hin zu den zeitlosen Kompositionen Bachs, die im Zentrum der protestantischen Tradition stehen. „Polyverse Echoes“, gemeinsam komponiert von Maria Beatrice Orlando, Sakis Negrin und Aaron Dan, vermittelt die musikalische Vielfalt religiöser Traditionen und macht zugleich das Zusammenwirken der verschiedenen Partnerinnen und Partner des Projekts erlebbar.

Rückfahrt nach Berlin, Kosten 50,- € pro Person für Fahrtkosten und Mittagessen.

Anmeldung mit Name und Telefonnummer im Gemeindebüros Oberschöneweide:
Tel.: (030) 535 3155
Fax.:(030) 535 3536
gemeinde@ev-kirche-oberschoeneweide.de

Öffnungszeiten:
Di 15.00 – 18.00 Uhr
Do 9.00 – 12.00 Uhr

Besondere Angebote

Das Team der Kinderkirche schreibt einen Blog mit Videos und Beiträgen auf der Website der Johannisthaler Gemeinde.

Nachrichten und Informationen aus unserem Kirchenkreis Berlin Süd-Ost: www.kklios.de

Offene Friedenskirche
dienstags von 10.00 – 12.00 Uhr
Ort der Stille und der Einkehr

Gottesdienste

Unsere Gottesdienste für August und September

16. August 2026
11. So. n. Trinitatis
09:30 Uhr
Predigtgottesdienst mit Abendmahl Friedenskirche Niederschöneweide Pf. Jabs
23. August 2026
12. So. n. Trinitatis
09:30 Uhr
Predigtgottesdienst Friedenskirche Niederschöneweide Pf. Jabs
29. August 2026
1. Spieltag
11:00 Uhr
Uniongottesdienst Christuskirche Oberschöneweide Team
30. August 2026
13. So. n. Trinitatis
09:30 Uhr
Regionaler Schulanfangsgottesdienst
mit den Kindern der KiTa Sonnenstrahl
anschl. Gemeindefest
Friedenskirche Niederschöneweide Pf. Jabs / Jessi Lüddecke
30. August 2026
13. So. n. Trinitatis
14:00 Uhr
Verabschiedung von Martin Fehlandt Kirche Johannisthal  
06. September 2026
14. So. n. Trinitatis
09:30 Uhr
Predigtgottesdienst Friedenskirche Niederschöneweide Fr. Dr. Noak
13. September 2026
15. So. n. Trinitatis
09:30 Uhr
Predigtgottesdienst Friedenskirche Niederschöneweide H. Hoffmann
20. September 2026
16. So. n. Trinitatis
11:00 Uhr
Gemeinsamer Gottesdienst
anschl. Kirchenkaffee
Christuskirche Oberschöneweide H. Böttcher
27. September 2026
17. So. n. Trinitatis
11:00 Uhr
Familiengottesdienst zum Erntedank
mit den Kindern der KiTa
Christuskirche Oberschöneweide Gem.-Päd. Lehmann

Geschichte und Architektur


Geschichte der Friedenskirche

Gemeinde ohne Kirche, 1909 – 1930
Bau der Friedenskirche, 1928 – 1930
Zwischen Kreuz und Hakenkreuz, 1933 – 1945
Zwischen Ost und West, 1946 – 1969
„Kirche im Sozialismus“, 1969 – 1990
Neue Herrausforderungen, 1990 – 2020

Architektur

Im Jahr 1908 wurde die Kirchengemeinde Niederschöneweide selbständig, löste sich von der Köpenicker Stadtkirchengemeinde und bot nun Gottesdienste und Veranstaltungen im eigenen Stadtteil an. Eine Kirche, in der das Gemeindeleben hätte stattfinden können, gab es zunächst nicht. Erst nachdem die Aula der ehemaligen Gemeindeschule in der Schnellerstraße als Versammlungsort für die wachsende Gemeinde nicht mehr ausreichte, wurde 1925 ein Kirchbauverein gegründet. Den ausgelobten Wettbewerb gewannen die Architekten Fritz Schupp (Berlin) und Martin Kremmer (Essen). Am 11. November 1928 erfolgte die Grundsteinlegung und auf den Tag genau 19 Monate später, am 11. Mai 1930 konnte die Friedenskirche mit einem Festgottesdienst eingeweiht werden. Entstanden war eines der ersten Berliner Kirchengebäude moderner Architektur im Stil der Neuen Sachlichkeit. Der Entwurf der Architekten Schupp und Kremmer knüpfte in neuer Formensprache an alte märkische Kirchbautraditionen an. Die geplante Erweiterung des Gebäudes um Pfarrhaus, Küsterwohnung und zweistöckiges Gemeindehaus konnte nicht realisiert werden, da die nötigen Mittel fehlten. Den 26 Meter hohen monumentalen Turm, stadtbildprägendes Wahrzeichen von Niederschöneweide, wie das Kirchenschiff aus dunklen Klinkern gemauert und mit Schiefersteinen gedeckt, zieren zwei Uhren des Schöneweider Uhrmachers Buntzel. Das Geläut besteht aus drei Glocken, 1929 in Apolda gefertigt, von denen die größte 2.700 kg wiegt. Im März 1944 brannten nach einem Kurzschluß in der Orgel das Dach der Friedenskirche, die Emporen und die Orgel selbst vollständig aus. Die erheblich beschädigte Kirche wurde von 1951 – 1952 wieder aufgebaut. Architekt Herbert Erbs gab dem Kirchenschiff die alte Raumgestalt zurück. Im hinteren Teil wurde 1983 eine Winterkirche errichtet.

Der Altaraufsatz, 1930 vom Berliner Bildhauer August Rhades aus Kalkstein gearbeitet, ist in den Formen der Neuen Sachlichkeit gehalten. Im mittleren Relief wird die Auferstehung Jesu dargestellt, auf den beiden äußeren Feldern die Anbetung des Christuskindes und die Ausgießung des Heiligen Geistes. Der Bildhauer schuf ebenso Kanzel und Taufstein der Friedenskirche. Die zweimanualige Orgel der Firma Sauer aus Frankfurt/ Oder konnte der Gemeinde am 22.12.1957 zur Nutzung übergeben werden.