Über uns

Willkommen in der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin – Niederschöneweide. Wir sind eine kleine Gemeinde im Südosten  Berlins, schön gelegen, direkt am Ufer der Spree. Unser Stadtteil wächst, ändert und verjüngt sich. Wir sind offen für alle Menschen, die schon immer hier gewohnt haben oder neu hinzukommen und eine Kirchengemeinde suchen.

Kennen Sie unsere Kirche in der Britzer Straße? Von außen sieht sie eher aus wie eine Trutzburg, aber innen ist sie freundlich und hell. In der Friedenskirche finden Sie unser kleines Gemeindezentrum mit Büro und den Räumen für die Gruppen, die sich hier treffen. Ganz in der Nähe arbeitet unsere Kindertagesstätte „Sonnenstrahl“, in der 50 Kinder und deren Eltern ein- und ausgehen.

Über die Spree hinweg gibt es gute Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde Berlin – Oberschöneweide. Nicht nur der Kaisersteg, die vor gut zehn Jahren wieder eröffnete Spreebrücke, verbindet die beiden Gemeinden, sondern auch ein gemeinsam herausgegebener Gemeindebrief und Mitarbeitende, die diesseits und jenseits der Spree tätig sind.

Wir laden Sie herzlich zu unseren Gottesdiensten ein, die wir in der Friedenskirche oder in der Nachbarschaft oder in der Ökumene feiern. Wir freuen uns auf Sie!


Wichtiger Hinweis

Die Gemeindeleitung hat sich entschieden, alle Gottesdienste und Veranstaltungen in unserer Kirche bis zum 7. März 2021 abzusagen.

Am Sonntag, den 14.3., 9.30 Uhr planen wir, den ersten Gottesdienst in der Friedenskirche anzubieten.

Zum aktuellen Stand informieren Sie sich bitte über die Schaukästen und die Internetseiten.

In der Christuskirche Oberschöneweide feiern wir ab Sonntag, den 21. Februar wieder Gottesdienste. Beginn ist um 11 Uhr.

Ihre Kirchengemeinde wünscht Ihnen alles Gute.


Gottesdienste im Radio & TV im Februar 2021

7. Februar, Sexagesimae
ZDF 9.30 Uhr Fernsehgottesdienst
Festeburgkirche in Frankfurt/Main,
mit LUX – Junge Kirche Nürnberg und Bischof Bedford – Strohm

mdr KULTUR 10 Uhr Radiogottesdienst,
Deutsches Hygienemuseum in Dresden, mit Pfarrer Igor Lindner

14. Februar, Estomihi
Deutschlandfunk 10.05 Uhr Radiogottesdienst
Jubilate Kirche in Hamburg, mit Pfarrerin Kristin Faupel – Drevs

21. Februar, Invocavit
ZDF 9.30 Uhr Fernsehgottesdienst

rbb Kultur 10 Uhr Radiogottesdienst,
Gethsemanekirche Berlin, mit Pfarrer Tobias Kuske

mdr Kultur 10 Uhr Radiogottesdienst
Ev. – methodistische Christuskirche in Niederdorf,
mit Prediger Michael Wetzel

28. Februar, Reminiscere
Deutschlandfunk 10.05 Uhr Radiogottesdienst,
Kirche St. Michael in Rödelsee,
mit Landesbischof Heinrich Bedford – Strohm


Besondere Angebote
Das Team der Kinderkirche schreibt einen Blog mit Videos und Beiträgen auf der Website der Johannisthaler Gemeinde.

Andacht zur Jahreslosung 2021 aus dem aktuellen Gemeindebrief

Nachrichten und Informationen aus unserem Kirchenkreis Lichtenberg – Oberspree: www.kklios.de

Offene Friedenskirche
dienstags von 10.00 – 12.00 Uhr
Ort der Stille und der Einkehr

Gottesdienste

Unsere Gottesdienste im März 2021

05. März 2021
Weltgebetstag
19:00 Uhr
Ökumenischer Gottesdienst Christuskirche Oberschöneweide Ökumenisches Team
07. März 2021
Okuli
11:00 Uhr
Regionalgottesdienst für Kinder und Erwachsene Kirche Baumschulenweg Team

14. März 2021
Lätare
09:30 Uhr

Predigtgottesdienst mit Abendmahl Friedenskirche Niederschöneweide Pfn. Schwer

21. März 2021
Judika
09:30 Uhr

Predigtgottesdienst Friedenskirche Niederschöneweide Fr. Dr. Noak
28. März 2021
11:00 Uhr
Palmarum
gemeinsamer Gottesdienst Christuskirche Oberschöneweide H. Böttcher
01. April 2021
18:00 Uhr
Gründonnerstag
gemeinsamer Gottesdienst mit Abendmahl Friedenskirche Niederschöneweide Pfn. Schwer

Kindergottesdienste mit den Kindern der Kita:

Niederschöneweide: geplant unter Vorbehalt für den:
18. Februar und 18. März, jeweils um 09:30 Uhr

Oberschöneweide: Finden derzeit nicht statt und werden kurzfristig per Mail
bekannt gegeben.

Gottesdienste im Pflegeheim Katharinenhof und in St. Konrad können derzeit nicht stattfinden.

Gemeindebrief


Der Gemeindebrief für Nieder- und Oberschöneweide in einer gemeinsamen Ausgabe. ( Zum Betrachten des Briefes benötigen Sie möglicherweise einen pdf-reader ) .

2021
Der aktuelle Gemeindebrief für Februar und März

2020
Dezember ’20 und Januar ’21
September, Oktober und November
Juni, Juli und August
April und Mai
Februar und März


Jahreslosung 2021: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig
ist (Lk 6,36)


Liebe Leserinnen und Leser,
ich erfreue mich an der Jahreslosung, weil hier mit wenigen Worten die ganz großen Themen unseres Lebens und unseres Glaubens zur Sprache kommen. Himmel und Erde, Gott und Mensch, Mensch und Mitmensch, mein Glaube und mein Tun – all das wird hier in diesem kurzen Vers miteinander verbunden. Und es ist die Barmherzigkeit, die diese Verbindung schafft, die Gottes Liebe zu uns Menschen und die Nächstenliebe zusammenbringt, als wollte in den wenigen Worten dieses einen Verses ein ganzes Glaubensleben Platz finden.
Seid barmherzig! Oft genug sind wir es nicht. Oft genug fragen wir zuerst, wie einer denn in eine Notlage geraten konnte: Warum ist er nicht in seiner Heimat geblieben? Warum hat sie kein Einkommen, um ihr Kind zu ernähren? Wie kommt es, dass er im Alter einsam und unversorgt ist?
Oft genug haben wir schnelle Antworten parat und sind hartherzig, meist im Stillen, wenn niemand es hört. Und mancher nennt es Gerechtigkeit. Dass jede bekommt, was sie verdient. So soll es sein. Aber Jesus widerspricht: Gerechtigkeit ist, wenn einer bekommt, was er jetzt gerade braucht. Und er erzählt das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg: Egal wie lange jeder einzelne gearbeitet hat, sie erhalten am Ende des Tages alle den gleichen Lohn, bekommen das, was sie zum Leben brauchen. Unverdient wird ausgezahlt, allein die Bedürftigkeit zählt.
Seid barmherzig! Habt ein warmes, erbarmendes Herz. Denkt mit denen, die euch heute begegnen, fühlt mit ihnen, spürt ihrem Schicksal nach und ihr werdet verstehen, was sie brauchen.
Deshalb freue ich mich an diesem Vers, weil er uns so klar widerspricht, weil er uns nicht sein lässt, wie wir oft genug sind. Es lässt uns nicht kühl und aufrechnend an anderen vorbeigehen. Nein, dieses Wort macht offene Herzen. Vielleicht ist das ja auch der Grund dafür, dass Jesu Botschaft von der Liebe und der Barmherzigkeit nach über 2000 Jahren immer noch weitererzählt und geglaubt wird: Weil wir Menschen mit ihr erfahren, dass ein gutes und gerechtes Zusammenleben nur gelingt, wenn wir einander wahrnehmen und füreinander sorgen. Und so ist es, wenn Barmherzigkeit herrscht: Dann gibt es kein Oben und kein Unten, keine Hierarchien, dann stehen alle nebeneinander, Schwestern und Brüder, alle bedürftig und auf Sorge, auf Barmherzigkeit angewiesen.
Unsere Jahreslosung beinhaltet diesen einen Gedanken: Seid barmherzig! Unser Blick wird neu ausgerichtet und eine Aufgabe ist genannt. Aber wir werden auch getröstet: Ihr habt ja einen barmherzigen Vater. Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.
„Unverdient“ ist das Bild, das Wort, das die beiden Gedanken unserer Jahreslosung verbindet. Unverdient steht Gott zu euch, ist wie Mutter und Vater an eurer Seite und ihr sollt, ohne nach Verdienst und Begabung eurer Mitmenschen zu fragen, wiederum an ihrer Seite sein. Unverdient – ein schweres Wort für uns
Menschen. Das Unverdient der Gottesnähe ist das Geheimnis unseres Glaubens. Gott will bei seinen Menschen sein, wird selbst Mensch, kommt uns so ganz nah und rettet uns mit seiner Liebe – das alles unverdient. Und lehrt uns zu sehen, was mein Nächster braucht.
Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist. Ja, in diesen acht Worten findet ein ganzes Glaubensleben Platz. Es sind Worte wie Lichter auf dem Weg, die uns das Jahr über begleiten wollen. Diese Erfahrung wünsche ich uns allen von Herzen, Ihre Annette Schwer.


Unsere Gemeindebriefe aus den Vorjahren

2019
Dezember ’19 und Januar ’20
Oktober und November
August und September
Juni und Juli
April und Mai
Februar und März

2018
Dezember ’18 und Januar ’19
Oktober und November
August und September
Juni und Juli
April und Mai
Februar und März

2017
Dezember ’17 und Januar ’18
Oktober und November
August und September
Juni und Juli
April und Mai
Februar und März

2016
Dezember ’16 und Januar ’17

Geschichte und Architektur


Im Jahr 1908 wurde die Kirchengemeinde Niederschöneweide selbständig, löste sich von der Köpenicker Stadtkirchengemeinde und bot nun Gottesdienste und Veranstaltungen im eigenen Stadtteil an. Eine Kirche, in der das Gemeindeleben hätte stattfinden können, gab es zunächst nicht. Erst nachdem die Aula der ehemaligen Gemeindeschule in der Schnellerstraße als Versammlungsort für die wachsende Gemeinde nicht mehr ausreichte, wurde 1925 ein Kirchbauverein gegründet. Den ausgelobten Wettbewerb gewannen die Architekten Fritz Schupp (Berlin) und Martin Kremmer (Essen). Am 11. November 1928 erfolgte die Grundsteinlegung und auf den Tag genau 19 Monate später, am 11. Mai 1930 konnte die Friedenskirche mit einem Festgottesdienst eingeweiht werden. Entstanden war eines der ersten Berliner Kirchengebäude moderner Architektur im Stil der Neuen Sachlichkeit. Der Entwurf der Architekten Schupp und Kremmer knüpfte in neuer Formensprache an alte märkische Kirchbautraditionen an. Die geplante Erweiterung des Gebäudes um Pfarrhaus, Küsterwohnung und zweistöckiges Gemeindehaus konnte nicht realisiert werden, da die nötigen Mittel fehlten. Den 26 Meter hohen monumentalen Turm, stadtbildprägendes Wahrzeichen von Niederschöneweide, wie das Kirchenschiff aus dunklen Klinkern gemauert und mit Schiefersteinen gedeckt, zieren zwei Uhren des Schöneweider Uhrmachers Buntzel. Das Geläut besteht aus drei Glocken, 1929 in Apolda gefertigt, von denen die größte 2.700 kg wiegt. Im März 1944 brannten nach einem Kurzschluß in der Orgel das Dach der Friedenskirche, die Emporen und die Orgel selbst vollständig aus. Die erheblich beschädigte Kirche wurde von 1951 – 1952 wieder aufgebaut. Architekt Herbert Erbs gab dem Kirchenschiff die alte Raumgestalt zurück. Im hinteren Teil wurde 1983 eine Winterkirche errichtet.

Der Altaraufsatz, 1930 vom Berliner Bildhauer August Rhades aus Kalkstein gearbeitet, ist in den Formen der Neuen Sachlichkeit gehalten. Im mittleren Relief wird die Auferstehung Jesu dargestellt, auf den beiden äußeren Feldern die Anbetung des Christuskindes und die Ausgießung des Heiligen Geistes. Der Bildhauer schuf ebenso Kanzel und Taufstein der Friedenskirche. Die zweimanualige Orgel der Firma Sauer aus Frankfurt/ Oder konnte der Gemeinde am 22.12.1957 zur Nutzung übergeben werden.