Über uns

Wichtiger Hinweis

Liebe Besucherinnen und Besucher,

um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, sagen wir alle Veranstaltungen ab, bei denen sich Menschen gegenseitig anstecken könnten.

Ende März galt deshalb für die Kirchengemeinde in Niederschöneweide: Alle Gottesdienste, Konzerte, die Kinderkirche, Seniorenkreise, Chorproben und sonstige Treffen fallen bis auf weiteres aus.

Die Situation ändert sich täglich. Möglicherweise informieren wir Sie in unserem Gemeindebrief über Veranstaltungen, die dann doch nicht stattfinden werden.

Aktuelles erfahren Sie über diese Internetseite, über unsere Schaukästen und über das Gemeindebüro: 030 631 66 42.

Für Seelsorge, Anfragen und Gespräche stehen wir weiterhin zur Verfügung. Die Arbeit im Gemeindebüro der Friedenskirche wird wie bisher uneingeschränkt weitergeführt.

Samstags von 15.00 – 18.00 Uhr öffnen wir unsere Kirche zur stillen Einkehr und zum Gebet.

Als Gemeinde möchten wir einander helfen: Wer seine Wohnung nicht verlassen soll
und z. B. Hilfe beim Einkaufen benötigt, melde sich bitte im Gemeindebüro.
Wer Hilfe anbieten möchte, wende sich ebenfalls dorthin.

Unser Kirchenkreis Lichtenberg – Oberspree bietet auf seiner Internetseite www.kklios.de ab Mittwoch, dem 25.3. täglich ein Wort zur Ermutigung an.

Unter www.ekbo.de finden Sie Hinweise auf Gottesdienste in Rundfunk und Fernsehen, sowie Aktuelles zu Podcasts, Streamings und weitere digitale Angebote jenseits der Gotteshäuser.

Bleiben Sie behütet und gesund! Ihre Kirchengemeinde ist für Sie da!

Berlin im März 20

Hier finden Sie das Wort des Bischofs Dr. Christian Stäblein vom 18 März 2020 .

Über uns

Willkommen in der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin – Niederschöneweide. Wir sind eine kleine Gemeinde im Südosten  Berlins, schön gelegen, direkt am Ufer der Spree. Unser Stadtteil wächst, ändert und verjüngt sich. Wir sind offen für alle Menschen, die schon immer hier gewohnt haben oder neu hinzukommen und eine Kirchengemeinde suchen.

Kennen Sie unsere Kirche in der Britzer Straße? Von außen sieht sie eher aus wie eine Trutzburg, aber innen ist sie freundlich und hell. In der Friedenskirche finden Sie unser kleines Gemeindezentrum mit Büro und den Räumen für die Gruppen, die sich hier treffen. Ganz in der Nähe arbeitet unsere Kindertagesstätte „Sonnenstrahl“, in der 50 Kinder und deren Eltern ein- und ausgehen.

Über die Spree hinweg gibt es gute Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde Berlin – Oberschöneweide. Nicht nur der Kaisersteg, die vor gut zehn Jahren wieder eröffnete Spreebrücke, verbindet die beiden Gemeinden, sondern auch ein gemeinsam herausgegebener Gemeindebrief und Mitarbeitende, die diesseits und jenseits der Spree tätig sind.

Wir laden Sie herzlich zu unseren Gottesdiensten ein, die wir in der Friedenskirche oder in der Nachbarschaft oder in der Ökumene feiern. Wir freuen uns auf Sie!

Gottesdienste

Um mitzuhelfen, die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, sagen wir Veranstaltungen in unserer Gemeinde ab, bei denen Menschen sich gegenseitig anstecken könnten.

Gottesdienste, Konzerte, Seniorenkreise, die Kinderkirche und alle sonstigen Treffen fallen bis auf Weiteres aus.

Geschichte und Architektur


Im Jahr 1908 wurde die Kirchengemeinde Niederschöneweide selbständig, löste sich von der Köpenicker Stadtkirchengemeinde und bot nun Gottesdienste und Veranstaltungen im eigenen Stadtteil an. Eine Kirche, in der das Gemeindeleben hätte stattfinden können, gab es zunächst nicht. Erst nachdem die Aula der ehemaligen Gemeindeschule in der Schnellerstraße als Versammlungsort für die wachsende Gemeinde nicht mehr ausreichte, wurde 1925 ein Kirchbauverein gegründet. Den ausgelobten Wettbewerb gewannen die Architekten Fritz Schupp (Berlin) und Martin Kremmer (Essen). Am 11. November 1928 erfolgte die Grundsteinlegung und auf den Tag genau 19 Monate später, am 11. Mai 1930 konnte die Friedenskirche mit einem Festgottesdienst eingeweiht werden. Entstanden war eines der ersten Berliner Kirchengebäude moderner Architektur im Stil der Neuen Sachlichkeit. Der Entwurf der Architekten Schupp und Kremmer knüpfte in neuer Formensprache an alte märkische Kirchbautraditionen an. Die geplante Erweiterung des Gebäudes um Pfarrhaus, Küsterwohnung und zweistöckiges Gemeindehaus konnte nicht realisiert werden, da die nötigen Mittel fehlten. Den 26 Meter hohen monumentalen Turm, stadtbildprägendes Wahrzeichen von Niederschöneweide, wie das Kirchenschiff aus dunklen Klinkern gemauert und mit Schiefersteinen gedeckt, zieren zwei Uhren des Schöneweider Uhrmachers Buntzel. Das Geläut besteht aus drei Glocken, 1929 in Apolda gefertigt, von denen die größte 2.700 kg wiegt. Im März 1944 brannten nach einem Kurzschluß in der Orgel das Dach der Friedenskirche, die Emporen und die Orgel selbst vollständig aus. Die erheblich beschädigte Kirche wurde von 1951 – 1952 wieder aufgebaut. Architekt Herbert Erbs gab dem Kirchenschiff die alte Raumgestalt zurück. Im hinteren Teil wurde 1983 eine Winterkirche errichtet.

Der Altaraufsatz, 1930 vom Berliner Bildhauer August Rhades aus Kalkstein gearbeitet, ist in den Formen der Neuen Sachlichkeit gehalten. Im mittleren Relief wird die Auferstehung Jesu dargestellt, auf den beiden äußeren Feldern die Anbetung des Christuskindes und die Ausgießung des Heiligen Geistes. Der Bildhauer schuf ebenso Kanzel und Taufstein der Friedenskirche. Die zweimanualige Orgel der Firma Sauer aus Frankfurt/ Oder konnte der Gemeinde am 22.12.1957 zur Nutzung übergeben werden.